Ein betrunkener 63-jähriger Autofahrer verursachte einen Verkehrsunfall und floh von der Unfallstelle. Er war auch ohne Fahrerlaubnis unterwegs.
St. Leon-Rot/Rhein-Neckar-Kreis: Betrunken Unfall verursacht und geflüchtet

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Donnerstagabend in St. Leon-Rot verursachte ein 63-jähriger Autofahrer unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall und floh dann von der Unfallstelle. Außerdem besaß er keine Fahrerlaubnis.
Um 17:30 Uhr fuhr der Mann mit seinem VW in der Marktstraße in Richtung Reilingen. Dabei streifte er ungebremst einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten Hyundai und verursachte Schäden. Danach fuhr er weiter, ohne anzuhalten. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
Ein Zeuge beobachtete, wie der Fahrer sein Fahrzeug etwa 100 Meter weiter parkte und dann in ein nahegelegenes Anwesen ging. Der 63-Jährige wurde schließlich gefunden. Die Polizisten stellten fest, dass der Mann stark betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille. Blutproben wurden entnommen, da er keinen Führerschein vorzeigen konnte, da er keine Fahrerlaubnis besaß.
Gegen den 63-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, was 10.355 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen (0,57%) verhältnismäßig selten. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 260.926 Fällen (85,09%). In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 25.663 Unfälle innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die der Schwerverletzten 6.139 und die der Leichtverletzten 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








