Ein Betrüger gab sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und täuschte einen 77-jährigen Mann um 300,00 Euro Xbox-Guthabenkarten. Trotz Fernzugriff auf den Rechner kam es zu keinen unbefugten Transaktionen.
Stockach, Hindelwangen: Betrug durch falschen Microsoft-Mitarbeiter

Stockach, Hindelwangen (ost)
Ein Mann wurde um mehrere hundert Euro betrogen, nachdem ein falscher Mitarbeiter von Microsoft ihn getäuscht hatte. Der 77-Jährige erhielt eine Warnmeldung auf seinem Computer, die ihn dazu verleitete, Kontakt mit einem angeblichen Angestellten von Microsoft aufzunehmen. Während des Telefonats überredete der Betrüger den älteren Mann dazu, ihm Xbox-Guthabenkarten im Wert von 300,00 Euro zu schicken.
Außerdem brachte der Unbekannte den 77-Jährigen dazu, ihm Fernzugriff auf seinen Computer und sein Online-Banking zu gewähren. Zum Glück gab es bisher keine unbefugten Transaktionen auf dem Konto des Seniors.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen und empfiehlt allen Nutzern, bei unerwarteten Warnmeldungen oder Anfragen von angeblichen Support-Mitarbeitern äußerst vorsichtig zu sein. Vor allem sollte niemals ohne Überprüfung der Authentizität der Anfrage Fernzugriff auf Computer oder persönliche Daten gewährt werden.
Weitere Informationen zu diesen und anderen Betrugsarten finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in ganz Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








