Ein 17-Jähriger wurde bei einer Schlägerei verletzt, die zu einem Polizeieinsatz führte. Die Auseinandersetzung begann als persönlicher Disput und endete mit gefährlicher Körperverletzung.
Streit auf Arsenalplatz eskaliert in Ludwigsburg

Ludwigsburg (ost)
Am Freitag (14.08.2026) um 00.20 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die eine Schlägerei auf dem Arsenalplatz in Ludwigsburg meldeten. Etwa zwölf Personen waren daran beteiligt. Sofort wurden mehrere Streifenwagen losgeschickt. Als die ersten Streifenwagen am Arsenalplatz ankamen, flüchtete eine größere Gruppe von Personen in verschiedene Richtungen. Die Einsatzkräfte verfolgten sie und konnten Personen in der Wilhelmstraße Ecke Körnerstraße sowie in der Seestraße kontrollieren. Ein 17-Jähriger, der sich in der Seestraße befand, hatte eine blutende Verletzung, weshalb der Rettungsdienst gerufen wurde, um den Jugendlichen ins Krankenhaus zu bringen.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge wollten sich ein 17-Jähriger und ein unbekannter Gegner aufgrund eines persönlichen Streits auf dem Arsenalplatz aussprechen. Der 17-Jährige wurde von einem Gleichaltrigen und einem 19-Jährigen begleitet, während der Unbekannte mit etwa acht bis neun weiteren Personen erschien. Darunter waren der verletzte 17-Jährige, ein 18-Jähriger, ein weiterer 19-Jähriger und weitere Unbekannte. Das Gespräch zwischen den beiden eskalierte schnell und es kam zu gegenseitigen Schubsereien und Schlägen. Metallstühle auf dem Arsenalplatz wurden als Wurf- und Schlagwaffen eingesetzt, was zur Verletzung des 17-Jährigen führte. Ein 17-Jähriger aus der gegnerischen Gruppe hatte ihn damit beworfen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort wurden die angetroffenen Personen freigelassen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








