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Stuttgart: 17-Jähriger in Untersuchungshaft

DNA-Spur führt zu Festnahme eines Tatverdächtigen nach Tankstellenüberfall in Waiblingen. Der 17-Jährige befindet sich nun in Haft.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Waiblingen: Verdächtiger in Untersuchungshaft nach gescheitertem Überfall auf Tankstelle

Nachdem im frühen August ein unbekannter Angreifer eine Tankstelle in Waiblingen betreten und unter Vorhalt eines Messers Geld gefordert hatte, konnten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei Waiblingen nach intensiven Ermittlungen einen 17-jährigen Verdächtigen festnehmen. Eine DNA-Spur am Tatort führte unter anderem die Ermittler zu dem 17-jährigen deutschen Mann. Die Festnahme erfolgte am 02.12.2025. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erließ das Amtsgericht Stuttgart daraufhin einen Haftbefehl und setzte diesen um. Der 17-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Ursprungsmeldung vom 07.08.2025, 14:30 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110969/6092464

Waiblingen: Raubüberfall auf Tankstelle – Täter geht ohne Beute aus

Am Donnerstagmorgen betrat gegen 05:15 Uhr ein unbekannter männlicher Täter die Tankstelle in der Mayenner Straße und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Geld. Es kam zu einem körperlichen Kampf zwischen dem unbekannten Täter und einem Angestellten der Tankstelle, woraufhin der Täter ohne Beute floh. Der Mitarbeiter wurde bei der Auseinandersetzung leicht am Finger verletzt. Der unbekannte Täter ist etwa 175-180 cm groß, und trug schwarze Kleidung, ein schwarzes Basecap und schwarz-weiße Handschuhe. Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 an das Polizeipräsidium Aalen zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Von den 402 Verdächtigen waren 211 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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