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Stuttgart: 70.000 Euro in umfunktioniertem Notizbuch versteckt

Zoll leitet Bußgeldverfahren ein. Ein Reisender am Flughafen Stuttgart hatte das Bargeld in einem umfunktionierten Notizbuch versteckt und wurde kontrolliert.

Das Bargeld lag in einem Notizbuch ohne Seiten.
Foto: Presseportal.de

Stuttgart (ost)

70.000 Euro versteckt in umgebautem Notizbuch – Zoll startet Bußgeldverfahren

Schon am vergangenen Mittwoch haben Zollbeamte am Flughafen Stuttgart bei der Überprüfung eines Reisenden 70.000 Euro Bargeld gefunden, das nicht korrekt beim Zoll angemeldet wurde.

Der 65-jährige Mann hatte bereits eingecheckt für seinen Flug nach Serbien und wurde im Gate-Bereich von Zollbeamten kontrolliert. Auf die Frage nach mitgeführtem Bargeld gab der Reisende an, dass sich in seinem Rucksack 70.000 Euro befinden.

Das Geld war vom Mann in einem umgebauten Notizbuch versteckt worden. Dafür wurden alle Seiten des Notizbuchs entfernt, so dass die Geldscheine dort platziert werden konnten.

Obwohl bei der Kontrolle keine Hinweise auf Geldwäsche oder andere Straftaten gefunden wurden, durfte der Mann seine Reise mit dem Bargeld fortsetzen. Aufgrund des versäumten Bargeldanmeldens hat der Zoll jedoch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Reisende riskiert nun ein Bußgeld von bis zu 25 Prozent des mitgeführten Bargeldbetrags.

Zusatzinfo:

Wer mit Bargeld im Wert von 10.000 Euro oder mehr in die Europäische Union ein- oder aus ihr ausreist, muss dies schriftlich beim Zoll anmelden. Die Anmeldepflicht soll Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen sowie andere Formen schwerer Kriminalität verhindern.

Quelle: Presseportal

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