Am Montagvormittag kam es zu einem tätlichen Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG. Der Tatverdächtige flüchtete nach dem Vorfall.
Stuttgart: Angriff auf Bahnmitarbeiter am Bahnhof Herrenberg

Herrenberg (ost)
Am Montagmorgen (02.03.2026) wurde ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG am Bahnhof Herrenberg angegriffen.
Den Informationen zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 10:44 Uhr. Ein 61-jähriger Angestellter mit kosovarischer Staatsangehörigkeit sah am Bahnsteig einen unbekannten Mann, der offensichtlich am Gleis urinierte. Der Bahnangestellte sprach den Mann an und forderte ihn auf, dies zu unterlassen. Es kam zu einem Streitgespräch. Augenzeugenberichten zufolge spuckte der Verdächtige dem 61-Jährigen ins Gesicht, beleidigte ihn und schlug ihm dann vermutlich von hinten mit der Faust ins Gesicht. Der Verletzte erlitt dabei eine blutende Wunde am rechten Auge. Er wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige entkam unmittelbar nach der Tat. Eine Fahndung blieb erfolglos.
Der gesuchte Mann soll etwa 185 cm groß und etwa 30 Jahre alt sein. Er trug Berichten zufolge einen dicken braunen Mantel. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart unter der Telefonnummer 0711 55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männliche Verdächtige und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








