Mutmaßlicher Rauschgifthändler leistet Widerstand gegen Festnahme. Ein Beamter verletzt, Marihuana beschlagnahmt. 21-Jähriger in Haft, 37-Jähriger freigelassen.
Stuttgart-Bad Cannstatt: Polizeiaktion in Bad Cannstatt

Stuttgart-Bad Cannstatt (ost)
Am Abend des Mittwochs (14.10.2026) wurden in Bad Cannstatt zwei Männer im Alter von 21 und 37 Jahren von Polizeibeamten festgenommen, die des Handels mit Haschisch verdächtigt werden. Die Beamten beobachteten die beiden Männer gegen 17.50 Uhr in der Eisenbahnstraße. Es wird berichtet, dass der 21-Jährige dem 37-Jährigen eine Tüte mit vermutlichen Marihuanablüten verkauft hat.
Die Polizeibeamten führten daraufhin eine Personenkontrolle durch. Dabei wurde eine weitere Tüte mit vermutlichem Marihuana entdeckt und beschlagnahmt. Der 21-jährige Verdächtige soll sich gegen seine Festnahme gewehrt, einen Beamten leicht an der Hand verletzt und die eingesetzten Polizeibeamten beleidigt haben. Der 21-jährige Mann mit algerischer Staatsangehörigkeit, der der Polizei bereits bekannt ist, wurde am Donnerstag (15.10.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und vollstreckte. Der 37-Jährige mit tunesischer Staatsangehörigkeit wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zeigen einen leichten Rückgang zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419 an. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








