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Stuttgart-Bad Cannstatt: Polizeiaktion in Stuttgart

Polizeibeamte haben am Donnerstag einen 28-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, unerlaubt mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben und sich unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten zu haben.

Foto: Depositphotos

Stuttgart-Bad Cannstatt (ost)

Am Donnerstag (15.10.2026) wurde ein 28-Jähriger in der Bahnhofstraße von Polizeibeamten festgenommen, weil er verdächtigt wird, illegal mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben und sich unerlaubt im Bundesgebiet aufzuhalten.

Gegen 17.45 Uhr beobachteten Polizeibeamte, wie der 28-Jährige angeblich Cannabis an zwei Männer im Alter von 28 und 32 Jahren verkaufte. Bei der Durchsuchung der beiden Käufer fanden die Beamten kleine Mengen Marihuana. Beim 28-Jährigen wurden mehrere Gramm Marihuana, eine geringe Menge Kokain, etwa 160 Tabletten des verschreibungspflichtigen Arzneimittels Pregabalin und mutmaßliches Dealergeld entdeckt.

Der 28-Jährige, der algerische Staatsangehörigkeit hat und sich angeblich illegal im Bundesgebiet aufhielt, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag (16.10.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ und vollstreckte einen Haftbefehl.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 36.787 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 37.873 Fälle, von denen 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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