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Stuttgart-Bad Cannstatt: Trickbetrüger erbeuten sechsstelligen Betrag

Unbekannte gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten einen 87-Jährigen zu Geldanlagen. Am Donnerstag alarmierte eine Bekannte die Polizei.

Foto: unsplash

Stuttgart-Bad Cannstatt (ost)

Zwischen Januar 2026 und Juni 2026 fiel ein 87-jähriger Mann Trickbetrügern zum Opfer, die ihm einen beträchtlichen Geldbetrag abnahmen. Die Gauner gaben vor, Börsenmakler zu sein, und überredeten den 87-Jährigen dazu, wiederholt Geld in Trading-Plattformen zu investieren. Sie versprachen ihm dabei angeblich hohe Renditen. Als eine Bekannte, der er um ein Darlehen bat, misstrauisch wurde, alarmierten sie am Donnerstag (04.06.2026) die Polizei.

Hier sind einige wichtige Tipps, um sich vor Internetbetrug zu schützen:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsrate in Baden-Württemberg stieg zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 mit 22125 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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