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Stuttgart/Bretten: 13-Jähriger verletzt Mitschüler mit Messer

Ein 13-Jähriger griff in der Brettener Pestalozzi-Schule einen Mitschüler mit einem Messer an. Nach der Flucht wurde er festgenommen und das LKA BW übernahm die Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Stuttgart/Bretten (ost)

An der Pestalozzi-Schule in Bretten hat ein 13-jähriger Schüler am Morgen des 23. Februar 2026 einen Klassenkameraden mit einem Messer attackiert. Der Mitschüler erlitt dabei oberflächliche Verletzungen. Der 13-Jährige floh danach, wurde jedoch etwa zwei Stunden später außerhalb von Bretten aufgegriffen und verhaftet.

Die Aufklärung der Hintergründe des Messerangriffs an der Pestalozzi-Schule in Bretten liegt beim LKA BW. Der 13-Jährige war den Ermittlungsbehörden vor kurzem aufgrund auffälliger Äußerungen im Internet bekannt geworden. Da einige dieser Äußerungen rechtsextreme Inhalte enthielten, war unter anderem das Kompetenzzentrum gegen Extremismus (konex) des Staatsschutz- und Anti-Terrorismuszentrums des LKA BW involviert, das bereits Kontakt zur Familie des Jungen und zum örtlichen Jugendamt aufgenommen hatte.

Da der 13-Jährige noch nicht strafmündig ist, wird kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dennoch ist es unser Ziel, die Hintergründe der Tat zu klären und das zuständige Jugendamt dabei zu unterstützen, dem Jungen und seiner Familie die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.

Weitere Informationen können zum aktuellen Zeitpunkt, auch zum Schutz des Kindes, nicht veröffentlicht werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Baden-Württemberg 315 Mordfälle registriert, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige, von denen 165 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 402 Verdächtige, darunter 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige, von denen 211 nicht-deutsch waren.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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