Bundespolizei aus Stuttgart durchsucht Wohnung des mutmaßlichen Schleusers in Cuxhaven.
Stuttgart/Cuxhaven/Landshut: Schleuser-Razzia an Nordseeküste

Stuttgart/Cuxhaven/Landshut (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Landshut und der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart:
Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Landshut haben Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart einen wichtigen Schlag gegen die Schleuserkriminalität durchgeführt.
Am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, haben Beamte der Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut die Wohnung des syrischen Verdächtigen in Cuxhaven, Niedersachsen, durchsucht. Dem 36-Jährigen wird vorgeworfen, hauptsächlich Landsleute illegal nach Deutschland gebracht zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Verdächtige die geschleusten Personen unter extrem gefährlichen Bedingungen transportiert haben. Er soll bis zu 14.000 US-Dollar pro Geschleusten verlangt haben. Dabei waren die Betroffenen erheblichen Risiken für ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Leben ausgesetzt.
In Verbindung mit den Schleusungen soll der Verdächtige unter anderem in sozialen Netzwerken für die Organisation der Schleusungen geworben haben und diese zusammen mit anderen, bisher unbekannten Tätern durchgeführt haben. Dies führte im Rahmen monatelanger Ermittlungen gegen Schleuser im süddeutschen Raum zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.
Quelle: Presseportal








