Unbekannte Täter haben eine 61-jährige Frau um über eine Million Euro betrogen. Nach Zweifeln alarmierte sie die Polizei.
Stuttgart- Feuerbach: Betrüger erbeuten Millionenbetrag

Stuttgart- Feuerbach (ost)
Von August 2025 bis Mai 2026 (11.08.2025 – 06.05.2026) wurde eine 61-jährige Frau von unbekannten Trickbetrügern um mehr als eine Million Euro betrogen. Die Kriminellen gaben vor, Börsenmakler zu sein, und überzeugten die 61-Jährige dazu, wiederholt Geld in Trading-Plattformen und Krypto-Transaktionen zu investieren. Dabei versprachen sie der Frau angeblich hohe Gewinne. Als die Frau Zweifel bekam, informierte sie die Polizei.
Einige wichtige Tipps zum Schutz vor Internetbetrug: – Führen Sie Online-Zahlungen nur auf sicheren Websites durch (überprüfen Sie die URL-Leiste auf das Vorhängeschloss und https) und nutzen Sie sichere Verbindungen (verwenden Sie ein mobiles Netzwerk anstelle von öffentlichem WLAN). – Ihre Bank wird Sie niemals telefonisch oder per E-Mail nach sensiblen Daten wie Ihren Online-Banking-Zugangsdaten fragen. – Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, handelt es sich fast immer um Betrug. – Schützen Sie Ihre persönlichen Daten und Ihre Sicherheit. – Achten Sie darauf, wie viele persönliche Informationen oder Daten Sie in sozialen Netzwerken preisgeben. Betrüger könnten Ihre Daten und Bilder nutzen, um eine falsche Identität zu erstellen oder Sie zum Ziel von Betrug zu machen. – Informieren Sie sofort Ihre Bank, wenn Sie befürchten, Ihre Kontodaten einem Betrüger mitgeteilt zu haben. – Melden Sie jeden Verdacht auf Betrugsversuche der Polizei, auch wenn Sie nicht Opfer des Betrugs wurden.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13.531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4.056 auf 4.420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3.146 auf 3.473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.153 auf 2.380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1.093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.119 auf 1.331. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland registriert, nämlich 22.125.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt







