Ein Reisender bemerkte eine ätzende Flüssigkeit im Zug, der daraufhin evakuiert wurde. Zwei Personen wurden wegen Atemwegsreizungen behandelt, während die Bundespolizei die Ermittlungen aufnahm.
Stuttgart: Flüssigkeit im Zug, Evakuierung am Bahnhof Böblingen

Böblingen (ost)
Am Dienstagabend (09.06.2026) wurde in einem Zug der Deutschen Bahn eine potenziell ätzende Flüssigkeit entdeckt, was zu umfangreichen Einsatzmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr am Bahnhof Böblingen führte.
Berichten zufolge bemerkte ein Passagier gegen 17:40 Uhr in einem Intercity-Zug auf der Strecke von Stuttgart nach Singen im ersten Wagen einen beißenden Geruch und informierte das Zugpersonal darüber. Der Zug wurde daraufhin in Böblingen gestoppt und evakuiert, während die Bahnsteige 4 und 5 für den Zugverkehr gesperrt wurden. Zwei Personen klagten über Atemwegsreizungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Nachdem die 130 Passagiere den Zug verlassen hatten, untersuchte die Feuerwehr den betroffenen Wagen und entdeckte eine vermutlich ammoniakhaltige Flüssigkeit in einem Mülleimer. Diese wurde sicher gebunden und verpackt. Nachdem der Zug belüftet wurde, konnte er als Leerfahrt den Bahnhof Böblingen verlassen. Die Sperrung der Gleise 4 und 5 wurde um 20:51 Uhr aufgehoben. Eine Probe, die von Spezialkräften genommen wurde, ergab, dass es sich bei der Flüssigkeit um ein Ammoniak-Konzentrat handelte.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen. (Tel.: 0711 55049-1020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








