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Stuttgart: Gefährliche Situation auf der Rolltreppe

Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei jungen Ukrainern im S-Bahnbereich des Hauptbahnhofs Stuttgart führte zu polizeilichen Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Stuttgart (ost)

Am Donnerstagabend (21.05.2026) kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei jungen ukrainischen Staatsbürgern im S-Bahnbereich des Hauptbahnhofs Stuttgart.

Nach aktuellen Informationen soll ein 18-jähriger Mann zusammen mit einer gleichaltrigen Person versucht haben, im Bereich des Hauptbahnhofs Stuttgart Drogen von einem anderen 18-Jährigen zu kaufen. Ob tatsächlich ein Drogenverkauf stattgefunden hat, wird derzeit von der Polizei untersucht. Offenbar haben sich die Beteiligten jedoch möglicherweise im Streit getrennt.

Um 21:50 Uhr fuhren die beiden 18-Jährigen gemeinsam mit der Rolltreppe von der Arnulf-Klett-Passage in Richtung des S-Bahnbereichs des Hauptbahnhofs Stuttgart. Dort trafen sie auf den mutmaßlichen Drogenhändler, der auf der Rolltreppe nach oben kam. Als der Mann die beiden erkannte, sprang er über die Absperrung der Rolltreppe und griff sie dann mehrmals an. Im Verlauf sollen die drei Verdächtigen sich gegenseitig geschlagen haben. Ein aufmerksamer Sicherheitsdienstmitarbeiter der Deutschen Bahn wurde auf die Situation aufmerksam, trennte die Beteiligten und informierte die Bundespolizei über den Vorfall.

Alle Beteiligten wurden von den eintreffenden Beamten kontrolliert. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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