Ein 30-jähriger Mann befindet sich in Untersuchungshaft wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, darunter Marihuana und Kokain.
Stuttgart: Haft für mutmaßlichen Rauschgiftdealer

Reutlingen (ost)
Am 01.09.2026 fand die Durchsuchung und Festnahme an einem Dienstagmorgen statt und nicht, wie berichtet, an einem Montagmorgen. Wir bitten um Entschuldigung für den Fehler und bitten darum, die folgende korrigierte Pressemeldung zu verwenden.
Wendlingen (ES):
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen einen 30-jährigen Mann wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Der bereits polizeibekannte und vorbestrafte Mann befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.
Während der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der 30-Jährige illegalen Handel mit Betäubungsmitteln aus seiner Wohnung und seinem Kiosk betrieben haben soll. Es wird angenommen, dass er die Betäubungsmittel auch an Minderjährige abgegeben hat. Nachdem die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt hatte, durchsuchten die Ermittler am Dienstagmorgen, dem 01.09.2026, die Wohnung und den Kiosk des Mannes. Dabei wurden neben mehreren hundert Gramm Marihuana, mehreren dutzend Gramm Kokain und mehreren hundert Tabletten verschreibungspflichtiger Schmerzmittel und nicht in Deutschland zugelassener Potenzmittel auch Feinwaagen, Verpackungsmaterial und weitere Beweismittel gefunden und beschlagnahmt. Der 30-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Der beschuldigte italienische Staatsbürger wurde noch am gleichen Montagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen dauern an. (cw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








