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Stuttgart-Mitte: Flucht nach Fahrscheinkontrolle, Angriff auf Sicherheitspersonal

Ein 24-jähriger Mann flüchtete nach fehlendem Fahrschein in den Stadtbahntunnel und griff das Sicherheitspersonal an. Beamte konnten ihn festnehmen, während der Verfolgung wurden mehrere Personen verletzt.

Foto: Depositphotos

Stuttgart-Mitte (ost)

Am Abend des Freitag (11.09.2026) wurde ein Mann im Alter von 24 Jahren von Polizeibeamten festgenommen, da er verdächtigt wird, ohne gültigen Fahrschein gefahren zu sein und Sicherheitspersonal angegriffen zu haben. Bei der Haltestelle Schlossplatz wurden der 48-jährige und der 24-jährige Prüfer auf den 24-Jährigen aufmerksam. Da er keinen gültigen Fahrschein vorzeigen konnte, sollte seine Identität festgestellt werden. Statt dessen floh der Verdächtige jedoch in den Stadtbahntunnel in Richtung Charlottenplatz. Als er von den Sicherheitskräften und den alarmierten Beamten festgehalten wurde, sprühte er Reizstoff in ihre Richtung und riss sich los. Auf dem Bahnsteig der Stadtbahnhaltestelle Charlottenplatz wurde der Verdächtige von den Beamten festgenommen. Während der Verfolgung verletzte sich der 48-jährige leicht, sein Kollege und die beiden Polizeibeamten erlitten außerdem Atemwegsreizungen durch das Reizgas. Während der Maßnahmen war der Tunnel für die Stadtbahn gesperrt. Bei der Suche nach dem Fluchtweg fanden die Beamten außerdem ein Päckchen mit etwa 100 Gramm Haschisch. Der 24-jährige Algerier, der sich mutmaßlich illegal in Deutschland aufhält, wurde am Samstag (12.09.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle erfasst, wovon 36.787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32.420, wobei 28.389 männliche Verdächtige und 4.031 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 10.727 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 37.873, wovon 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 30.714, mit 26.963 männlichen und 3.751 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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