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Stuttgart- Mitte: Tatverdächtiger festgenommen nach lebensgefährlicher Messerattacke

Ein 18-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er einen 31-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt hatte. Die Polizei ermittelt weiter.

Foto: Depositphotos

Stuttgart- Mitte (ost)

In der Nacht zum Freitag (17.07.2026) wurde ein 18-jähriger Mann von Polizeibeamten festgenommen, weil er einen 31-jährigen Mann in einer Notunterkunft an der Hohenheimer Straße angeblich lebensgefährlich mit einem Messer verletzt hatte. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet der 18-Jährige gegen 01.15 Uhr in Streit mit einem 31-jährigen Mitbewohner. Während des Streits soll der 18-Jährige dem 31-Jährigen mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt haben. Eine Sicherheitsdienstmitarbeiterin wurde auf den Vorfall aufmerksam und alarmierte die Polizei. Diese nahm den 18-Jährigen am Tatort fest. Der 31-Jährige wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde und mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Der 18-jährige Deutsche wird am Freitag (17.07.2026) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Auffällig ist auch, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 165 auf 211 gestiegen ist. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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