Ein 24-Jähriger soll mit einem weiteren Verdächtigen einem 21-Jährigen den Geldbeutel entwendet haben, das Opfer wurde mit einem Messer verletzt. Am Dienstag (03.11.2026) kam der Algerier in Abschiebehaft.
Stuttgart-Ost: Festnahme nach Raubverdacht

Stuttgart-Ost (ost)
Am Montag (02.11.2026) nahmen Polizeibeamte einen 24-Jährigen fest, der verdächtigt wird, zusammen mit einem weiteren Tatverdächtigen einen 21 Jahre alten Mann beraubt und mit einem Messer verletzt zu haben. Gegen 21.15 Uhr sollen die beiden Tatverdächtigen den 21-Jährigen im Bereich der Sickstraße angesprochen und von ihm Geld verlangt haben. Daraufhin soll einer von ihnen den Geldbeutel aus der Jacke des 21-Jährigen genommen haben, während der andere ihn mit einem Messer verletzt haben soll. Bei dem Angriff zog sich der 21-Jährige leichte Verletzungen zu. Seine Jacke wurde ebenfalls beschädigt. Danach sollen die beiden Tatverdächtigen in Richtung Stöckach geflohen sein. Durch erste Ermittlungen geriet der 24-jährige Tatverdächtige ins Visier der Polizei und wurde anschließend von Beamten festgenommen. Da der 24-Jährige algerischer Staatsangehöriger und ausreisepflichtig war, wurde er im Laufe des Dienstags (03.11.2026) zur Anordnung von Abschiebehaft einem Richter vorgeführt. Der Richter erließ einen Abschiebehaftbefehl und ordnete die Unterbringung des Mannes in einer Abschiebehafteinrichtung an. Nach dem zweiten Tatverdächtigen wird weiterhin ermittelt.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der erfassten Raubdelikte von 3.042 im Jahr 2022 auf 3.782 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 24,3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 2.037 auf 2.518. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 2.602 auf 3.202: Darunter waren 2022 insgesamt 2.369 Männer und 233 Frauen, 2023 waren es 2.906 Männer und 296 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 1.313 auf 1.674 zu. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 12.625 Fällen die meisten Raubdelikte in Deutschland – rund 3,3-mal so viele wie Baden-Württemberg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 315 im Jahr 2022 auf 338 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 7,3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 304 auf 312. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 381 auf 402: 2022 waren 345 männlich und 36 weiblich, 2023 waren es 363 beziehungsweise 39. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen nahm von 165 auf 211 zu. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland und damit 132 mehr als Baden-Württemberg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








