Am Wochenende kam es zu zwei Vorfällen, die den Bahnverkehr erheblich beeinträchtigten. In Stuttgart und Oberesslingen mussten Bahnhöfe vorübergehend gesperrt werden.
Stuttgart: Personen stürzen in Gleisbereich

Stuttgart / Esslingen (ost)
Am Samstag (03.10.2026) sowie am Montag (05.10.2026) gab es zwei Vorfälle, bei denen Personen in den Gleisbereich stürzten. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr.
Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagmittag gegen 14:00 Uhr im Bereich der S-Bahn am Hauptbahnhof Stuttgart. Dort versuchte ein 38-jähriger Mann, der mutmaßlich betrunken war, sich an einem einfahrenden S-Bahnzug am Bahnsteig 102 festzuhalten. Dabei fiel der deutsche Staatsbürger offenbar zwischen zwei S-Bahneinheiten und wurde dann unter dem Zug liegen gelassen. Die Feuerwehr konnte die verletzte Person schließlich bergen und ins Krankenhaus bringen. Während der Maßnahmen musste der Bahnsteig 102 des Hauptbahnhofs Stuttgart von 14:08 Uhr bis 15:54 Uhr gesperrt werden, was zu erheblichen Beeinträchtigungen im Zugverkehr führte.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag am Bahnhof Oberesslingen. Dort fiel eine 20-jährige Frau, die mutmaßlich ebenfalls betrunken war, gegen 00:10 Uhr ohne äußere Einwirkung in den Gleisbereich am Ende des Bahnsteigs 4. Aufmerksame Passagiere sowie ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn konnten die leicht verletzte deutsche Frau kurz darauf zurück auf den Bahnsteig ziehen. Sie wurde dann zur weiteren medizinischen Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Bahnhof Oberesslingen musste für die erforderlichen Maßnahmen von 00:21 Uhr bis 01:02 Uhr für den Zugverkehr gesperrt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Fälle (4.42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle verzeichnet (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








