Die Polizei war am Samstag im Einsatz, um Angriffe auf Polizeikräfte zu stoppen. Festnahmen und Widerstandshandlungen wurden verzeichnet.
Stuttgart: Polizeieinsatz bei angemeldeten Versammlungen

Stuttgart (ost)
Am Samstag (07.03.2026) war die Polizei aufgrund mehrerer Versammlungen im Stadtgebiet im Einsatz. Eine Versammlung mit dem Titel „Neustart – Baden-Württemberg steht auf. Frieden, Meinungsfreiheit, Bargelderhalt“, die eigentlich auf dem Marienplatz stattfinden sollte, wurde von Teilnehmern einer vermeintlichen Gegenversammlung mit dem Titel „Anarchismus in die Offensive gegen Faschismus“ gestört.
Gegen 12.30 Uhr versammelten sich über hundert Personen der Gegenversammlung auf dem Versammlungsort von „Neustart – Baden-Württemberg steht auf“. Die Polizei versuchte zunächst, die Personen persönlich und über Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen des Platzes aufzufordern, jedoch wurden die Aufforderungen größtenteils ignoriert. Letztendlich musste die Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um den Platz zu räumen, da sich zahlreiche Personen aktiv und passiv widersetzten und es zu Angriffen auf Polizeibeamte kam.
323 Personen wurden daraufhin wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und der Angriffe auf Polizeikräfte umstellt und kontrolliert. Bei der Durchsuchung wurden bei einigen Teilnehmern der Gegenversammlung unter anderem Vermummungsmittel und mehrere Messer gefunden. Diese Personen müssen mit Anzeigen, auch wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, rechnen. Es kam auch zu einzelnen Festnahmen und Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte.
Die Versammlung „Neustart Baden-Württemberg“ konnte letztendlich ihren geplanten Aufzug durch die Innenstadt weitgehend ungestört durchführen und wurde gegen 16.20 Uhr am Marienplatz beendet.
Quelle: Presseportal








