Nach dem WFV-Pokalfinale kam es zu einem Raubdelikt auf einem Parkplatz. Der Spieler und sein Vater wurden verletzt.
Stuttgart: Raub und Körperverletzung nach Fußballspiel

Stuttgart-Degerloch (ost)
Nach dem WFV-Pokalfinale zwischen den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach ereignete sich am Samstagabend (23.05.2026) auf einem Parkplatz beim GAZi-Stadion auf der Waldau ein Raubüberfall, bei dem ein 30 Jahre alter Spieler und sein Vater leicht verletzt wurden. Gemäß den aktuellen Ermittlungen befand sich der 30-jährige Spieler der SG Sonnenhof Großaspach gegen 19:30 Uhr zusammen mit seinem 65-jährigen Vater nach dem Spiel auf dem Weg zu seinem Auto und bemerkte, dass eine etwa fünfköpfige Gruppe sie verfolgte. Als er vor ihnen fliehen wollte, verlor er sein Handy und seine Geldbörse. Einer der Gruppe nahm die Gegenstände an sich. Als die Gruppe den Spieler einholte, gesellte sich eine weitere Gruppe von etwa fünf bis sieben Personen dazu, die unerwartet auf den 30-Jährigen einschlugen und eintraten. Des Weiteren rissen die Täter dem Opfer eine Sporttasche von den Schultern und warfen sie zwei bisher unbekannten Komplizen zu, die auf einem Zweirad flohen. Der 65-jährige Vater versuchte die Täter von seinem Sohn fernzuhalten, stürzte dabei und erlitt leichte Verletzungen. Später gab ihm jemand aus der Gruppe seine Geldbörse zurück, allerdings fehlte ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag. Alle beteiligten Täter sollen Fanbekleidung der Stuttgarter Kickers getragen haben. Die Kriminalpolizei Stuttgart hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 auf 402. Darunter waren 345 männliche Verdächtige, 36 weibliche Verdächtige und 165 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 363, die weiblichen Verdächtigen auf 39 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 211. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








