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Stuttgart: Regionale Sicherheitskonzepte bei Hochrisikospielen

Innenminister Hagel lädt Fußballvereine ein, um die Sicherheit bei Spielen zu verbessern. Ergebnis: Gemeinsame Verständigung für regionale Sicherheitskonzepte.

Foto: unsplash

Freiburg (ost)

Nach den Vorfällen beim DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern hat Innenminister Manuel Hagel MdL Fußballvereine aus Baden-Württemberg ins Innenministerium eingeladen. Das Ziel war es, insbesondere bei Hochrisikospielen für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Vereinbarung zur Entwicklung regionaler Sicherheitskonzepte bei Hochrisikospielen.

“Fußball verbindet Menschen über Generationen und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Fußball ist die Begegnung von Menschen, Leidenschaft und fairer sportlicher Wettbewerb. Alle Besucher, insbesondere Familien mit Kindern, haben Anspruch darauf, Fußballspiele in Baden-Württemberg sicher und friedlich zu erleben. Unsere Stadionallianzen sind ein entscheidender Baustein, um diese Sicherheit zu gewährleisten.

Die Stadionallianzen sind ein Erfolgsmodell aus Baden-Württemberg und zeigen die gemeinsame Verantwortung für einen sicheren Fußball im Land. Sie sind kein festes Konzept, sondern werden mit den Entwicklungen und Erfahrungen jedes Spieltages weiterentwickelt und an jedem Spielort individuell umgesetzt.

Deshalb habe ich heute die baden-württembergischen Profifußballvereine eingeladen, um über das Thema Stadionsicherheit zu diskutieren. Denn die Vereine sind für die Sicherheit im Stadion verantwortlich.

Wir haben besprochen und die Vereine sind sich einig, dass die Sicherheit bei Hochrisikospielen entlang von zehn Aktionsfeldern angepasst wird. Dies reicht von verbesserten Einlasskontrollen über ein strikteres Akkreditierungsmanagement für Dienstleister bis hin zum Einsatz modernster Technologie.

Dazu gehört auch, dass wir jetzt eine gesetzliche Grundlage schaffen, damit zukünftige Verstöße und Ereignisse wie in Mannheim am 21. August auch finanzielle Konsequenzen haben und Bußgelder verhängt werden können”, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel MdL am 3. September 2026 in Stuttgart.

Zu dem Treffen im Innenministerium Baden-Württemberg waren Vertreter des SC Freiburg, des 1. FC Heidenheim, der TSG Hoffenheim, des Karlsruher SC, des SV Waldhof Mannheim, der SG Sonnenhof Großaspach, des VfB Stuttgart und des SSV Ulm eingeladen.

Baden-Württemberg führte 2017 als erstes Bundesland die Stadionallianzen ein und betrat damit Neuland. Inzwischen steht fest: Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Polizei, Vereinen, Kommunen und Fanprojekten zahlt sich aus und ist der Schlüssel zum Erfolg. Dies zeigte sich auch in der gerade abgelaufenen Saison 2025/2026.

Und das zeigen auch andere Länder, die sich mittlerweile dem baden-württembergischen Weg angeschlossen haben. “Wir wollen an unserem Erfolgsmodell der Stadionallianzen festhalten. Denn mit den Stadionallianzen erzielen wir einen doppelten Effekt: Weniger Gewalt, weniger Kosten, weniger Personal, aber mehr Sicherheit – und das seit vielen Jahren! Die enge Zusammenarbeit von Polizei, Vereinen, Kommunen und Fanprojekten bleibt das Fundament der Sicherheitsstrategie im Fußball in Baden-Württemberg. Gleichzeitig muss betont werden: Eine Sicherheitsarchitektur ist keine starre, fertige und in Stein gemeißelte Angelegenheit, man darf nicht stehen bleiben, sondern muss sie kontinuierlich weiterentwickeln. Und genau das tun wir jetzt”, betonte Innenminister Manuel Hagel MdL.

Die Sicherheitsbilanz der Fußballsaison 2025/2026 in Baden-Württemberg finden Sie unter folgendem Link:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/positive-sicherheitsbilanz-der-fussballsaison-20252026

Quelle: Presseportal

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