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Stuttgart: Reisender bewusstlos geschlagen

Zwei Männer gerieten in verbale Streitigkeiten, einer bewusstlos geschlagen. Bundespolizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Stuttgart (ost)

Nach einem Vorfall in der Nacht zum Sonntag (14.06.2026) im S-Bahnbereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs wurden zwei Männer im Alter von 31 und 35 Jahren in verbale Auseinandersetzungen mit zwei Unbekannten verwickelt, wobei der 35-Jährige bewusstlos geschlagen wurde.

Es gab gegen 02:45 Uhr am Treppenaufgang zur Lautenschlager Straße aus bisher unbekannten Gründen eine verbale Auseinandersetzung, die schließlich in eine Schlägerei eskalierte. Einer der Unbekannten soll dann dem 35-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin er zu Boden ging und das Bewusstsein verlor. Die beiden Tatverdächtigen versuchten dann auch, den 31-Jährigen anzugreifen, was jedoch abgewehrt werden konnte. Die Täter flüchteten anschließend in Richtung Innenstadt. Der 31-Jährige alarmierte die Bundespolizei und half seinem Freund. Die Beamten trafen vor Ort ein und kümmerten sich um die Verletzten, wobei der 35-Jährige mittlerweile wieder bei Bewusstsein war, aber stark blutete. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Verdächtigen werden als Männer im Alter von ca. 20-25 Jahren mit schwarzen Haaren und südländischem Aussehen beschrieben. Einer war komplett schwarz gekleidet und trug eine Lederjacke, während sein Komplize ein helles T-Shirt und schwarze Hose trug.

Personen, die Informationen zu dem Vorfall oder den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Rufnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail: bpoli.suttgart.oea@polizie.bund.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer und 36 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 Männer und 39 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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