Ein 21-jähriger Mann griff am Hauptbahnhof in Stuttgart Sicherheitskräfte an. Er leistete Widerstand, verletzte einen Polizisten und einen Sicherheitsmitarbeiter.
Stuttgart: Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Stuttgart (ost)
Am Hauptbahnhof in Stuttgart kam es in der Nacht zum Samstag (28.02.2026) zu einem gewaltsamen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Ersten Erkenntnissen zufolge hat ein 21-jähriger Mann gegen 1:10 Uhr drei Reisende im Bereich der Arnulf-Klett-Passage belästigt. Diese flüchteten daraufhin in den S-Bahnbereich und suchten Hilfe bei Mitarbeitern der DB Sicherheit, wobei der 21-Jährige ihnen folgte. Im weiteren Verlauf kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem 21-jährigen syrischen Staatsbürger und den Mitarbeitern, die schließlich in einer körperlichen Konfrontation endeten. Nach aktuellen Erkenntnissen trat der Angreifer einem 41-jährigen Sicherheitsmitarbeiter mit algerischer Staatsangehörigkeit mit dem Fuß gegen den Hals. Die alarmierten Beamten der Bundespolizei trafen den aggressiven Verdächtigen noch am Tatort an. Während der polizeilichen Maßnahmen und des Transports zum Polizeirevier leistete der 21-Jährige mehrmals Widerstand. Er schlug unter anderem einem 24-jährigen Beamten mit der Faust ins Gesicht. Darüber hinaus beleidigte er die Polizisten mehrfach und hörte auch nach seiner Fesselung nicht auf, Widerstand zu leisten. Eine Blutentnahme wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchgeführt. Der Tatverdächtige verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam.
Gegen den mutmaßlichen Täter, der mit über 2,1 Promille alkoholisiert war, wird nun unter anderem wegen des Verdachts eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Bei dem Vorfall wurden der Sicherheitsmitarbeiter und ein Polizist leicht verletzt. Der 24-jährige Beamte erlitt Gesichtsverletzungen und konnte zunächst seinen Dienst fortsetzen. Da sich sein Gesundheitszustand jedoch verschlechterte, ist er vorübergehend dienstunfähig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle von Mord registriert, was die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








