In den Stuttgarter Filderbezirken häufen sich Diebstähle von Motorrollern. Die Polizei gibt Tipps zur Prävention und bittet um Zeugenhinweise.
Stuttgart-Vaihingen / Möhringen / Degerloch: Motorrollerdiebstähle in Stuttgart

Stuttgart-Vaihingen / Möhringen / Degerloch (ost)
In den letzten Monaten gab es eine Zunahme von Rollerdiebstählen in den Filderbezirken von Stuttgart. Allein an diesem Dienstagmorgen (04.08.2026) wurden dem Polizeirevier 4 Balinger Straße drei weitere Fälle gemeldet. Zwei Diebstähle ereigneten sich in Degerloch, ein weiterer in Schönberg. Seit April 2026 hat die Polizei rund 20 ähnliche Fälle im Bereich des Polizeireviers 4 registriert. Eine leichte Häufung ist in den Bereichen Dürrlewang und Möhringen/Fasanenhof festzustellen.
Bei den Diebstählen haben die Ermittler eine wiederkehrende Vorgehensweise festgestellt. Die Täter knacken zunächst gewaltsam das Lenkschloss und schieben den Roller dann ein Stückchen weg. An einem abgelegeneren Ort entfernen sie die Frontverkleidung, um das Fahrzeug kurzschließen zu können. Danach nutzen sie die Roller, bis der Kraftstoff ausgeht oder ein Defekt auftritt. Anschließend lassen sie das Fahrzeug einfach stehen.
Tipps der Polizei: So schützen Sie Ihren Motorroller Das werkseitige Lenkschloss bietet keinen ausreichenden Schutz. – Verwenden Sie immer ein stabiles Ketten- oder Bügelschloss. – Schließen Sie das Fahrzeug idealerweise an einem fest verankerten Gegenstand an (z. B. Laternenpfahl, Bügel). Das Blockieren des Hinterrades verhindert das Wegschieben nicht zuverlässig. – Parken Sie den Roller an gut beleuchteten und gut einsehbaren Orten. Zeugen und Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier 4 Balinger Straße unter der Telefonnummer 071189903400 zu melden. Im Verdachtsfall wählen Sie bitte sofort den Notruf 110.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 25.663 Unfälle, was 8,37% ausmacht. Außerorts, jedoch ohne Autobahnen, gab es 13.562 Unfälle, was 4,42% entspricht. Auf Autobahnen wurden 3.369 Unfälle verzeichnet, was 1,1% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








