Ein 36-Jähriger wird verdächtigt, absichtlich einen Fußgänger angefahren zu haben, der nun lebensgefährlich verletzt ist. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.
Stuttgart: Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes

Reutlingen (ost)
Kirchheim/Teck (ES):
Zusätzliche Information zur Pressemitteilung vom 26.05.2026 / 11.31 Uhr
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6281719
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei Esslingen ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes gegen einen 36-jährigen Mann, der am Montagnachmittag in der Osianderstraße einen Verkehrsunfall verursachte. Der Verdächtige wird dringend verdächtigt, das ahnungslose Unfallopfer absichtlich mit seinem Auto angefahren und verletzt zu haben. Der Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Am Pfingstmontag gegen 16.55 Uhr war der Beschuldigte mit seinem Skoda Fabia auf der Osianderstraße unterwegs, als es zu einer Kollision mit einem 17-jährigen Fußgänger kam, der gerade die Straße überquerte. Im Laufe der Ermittlungen der Verkehrspolizei Esslingen stellten sich die Verletzungen des Fußgängers als schwerwiegender heraus als zunächst angenommen und zumindest potenziell lebensbedrohlich. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der 36-Jährige sein Auto vor der Kollision stark beschleunigte und gezielt auf den Jugendlichen zufuhr, bevor er ihn ungebremst traf.
Ob möglicherweise persönliche Konflikte des Beschuldigten mit der Familie des Jugendlichen eine Rolle spielen, wird von der Kriminalpolizei weiter untersucht.
Nachdem die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Haftbefehl erwirken konnte, wurde der 36-Jährige am Donnerstagnachmittag vorläufig festgenommen und am Freitagvormittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Diese setzte den Haftbefehl um. Der deutsche Staatsbürger wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (cw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen (0.57%) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Fälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Fälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








