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Stuttgart: Verdächtiger in Haft

Ein 30-jähriger Mann wird wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft genommen, nachdem bei einer Durchsuchung Marihuana, Kokain und andere Drogen gefunden wurden.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Wendlingen (ES):

Gemeinsame Erklärung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen

Ein 30-jähriger Mann wird von der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizeidirektion Esslingen wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels untersucht. Der Mann, der der Polizei bekannt ist und Vorstrafen hat, befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Während kriminalpolizeilicher Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der 30-Jährige einen regen Handel mit illegalen Drogen aus seiner Wohnung und seinem Kiosk betrieben haben soll. Es wird behauptet, dass er die Drogen auch an Minderjährige verkauft haben soll. Nachdem die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt hatte, durchsuchten die Ermittler am Montagmorgen, dem 01.09.2026, die Wohnung und den Kiosk des Mannes. Dabei wurden mehrere hundert Gramm Marihuana, mehrere dutzend Gramm Kokain sowie mehrere hundert Tabletten verschreibungspflichtiger Schmerz- und Potenzmittel, Feinwaagen, Verpackungsmaterial und weitere Beweismittel gefunden und beschlagnahmt. Der 30-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.

Der beschuldigte italienische Staatsbürger wurde noch am selben Montagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte Haftbefehl wurde ausgestellt und vollstreckt. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen dauern an. (cw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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