Ein 21-jähriger Mann wurde in Reichenbach festgenommen, nachdem bei einer Kontrolle mehrere hundert Gramm Betäubungsmittel gefunden wurden.
Stuttgart: Verhaftung eines mutmaßlichen Rauschgiftdealers

Reutlingen (ost)
Reichenbach an der Fils (ES):
Gemeinsame Erklärung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen einen 21-Jährigen, der am Montag in Reichbach festgenommen wurde, unter anderem wegen des Verdachts des bewaffneten unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Der Mann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Früh am Montagmorgen (09.03.2026), kurz vor ein Uhr, fiel einer Streife des Polizeireviers Esslingen ein Seat Ibiza in der Kanalstraße auf, der mit laufendem Motor am Fahrbahnrand stand und dessen Fahrer den Anschein erweckte, dort zu schlafen. Bei der folgenden Kontrolle entdeckten die Polizeibeamten eine Schusswaffe unter dem Fahrersitz, weshalb der Fahrer vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde. Bei der anschließenden Durchsuchung des Autos, die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart angeordnet wurde, fanden und beschlagnahmten die Polizeibeamten mehrere hundert Gramm Marihuana, Haschisch, sowie mehrere hundert Euro mutmaßliches Dealergeld, ein Messer und weitere typische Utensilien für Dealer. Außerdem stießen sie auf mehrere Zulassungsbescheinigungen für andere Fahrzeuge. Es stellte sich heraus, dass der Seat nicht zugelassen war und die angebrachten Kennzeichen für ein anderes, ebenfalls bereits abgemeldetes Fahrzeug ausgegeben worden waren. Die Schusswaffe war eine Schreckschusswaffe.
Der Beschuldigte, der polizeibekannt, vorbestraft und obdachlos ist, wurde vorläufig festgenommen. Noch am selben Nachmittag wurde der Mann dem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn um. Der 21-jährige deutsche Staatsbürger wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an. (cw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, wovon 36787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 32420, wobei 28389 männlich und 4031 weiblich waren. 10727 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 37873, wobei 34877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30714, mit 26963 männlichen und 3751 weiblichen Verdächtigen. 11419 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








