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Stuttgart: Verkehrsunfall auf A8 sorgt für Stau

Die A8 Richtung Stuttgart war stundenlang gesperrt nach einem Unfall mit sieben Fahrzeugen. Drei Personen wurden leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 7.15 Uhr ereignete sich auf der A8 in Richtung Stuttgart ein Unfall beim Wechseln der Fahrspur. Aufgrund von Trümmerteilen auf der Straße kam es zu einem Rückstau. Ein 12-Tonnen-Lkw-Fahrer reagierte zu spät am Ende des Staus und kollidierte gegen 8 Uhr mit dem Heck eines stehenden Kleinbusses. Mehrere Fahrzeuge wurden durch den heftigen Aufprall am Stauende zusammengeschoben. Insgesamt wurden sieben Fahrzeuge beschädigt. Rettungskräfte und ein Hubschrauber waren vor Ort. Die meisten Insassen der verunfallten Fahrzeuge hatten Glück und blieben unverletzt. Drei Personen wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Lkw und eines der beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Fahrbahn in Richtung Stuttgart musste nach dem Unfall für etwa eine halbe Stunde vollständig gesperrt werden. Danach wurde der Verkehr zeitweise auf dem rechten Fahrstreifen umgeleitet. Die Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehren aus Merklingen, Laichingen und Nellingen waren im Einsatz. Abschleppwagen haben den Lkw und ein Auto geborgen. Die anderen beschädigten Fahrzeuge waren noch fahrbereit. Ein kilometerlanger Stau war die Folge des Unfalls. Gegen 11 Uhr war die Fahrbahn vollständig geräumt und wieder frei befahrbar. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Der Gesamtschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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