Nach umfangreichen Ermittlungen wurden vier Tatverdächtige wegen Drogenhandels festgenommen und inhaftiert.
Stuttgart: Weitere Festnahmen wegen Betäubungsmittelverdachts

Ludwigsburg (ost)
Nachdem seit dem 09.01.2026 ein 25-jähriger Mann in Untersuchungshaft sitzt, wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und Drogenhandel in großen Mengen, wurden am Dienstag, den 27.01.2026, Maßnahmen gegen vermeintliche Komplizen ergriffen. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6202271)
Intensive Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Organisierte Kriminalität, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führten zur Durchführung mehrerer Durchsuchungen, u.a. in Ludwigsburg, Markgröningen und Böblingen sowie in Stuttgart, Tübingen und im Rems-Murr-Kreis am 27.01.2026. Dabei waren Kräfte der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Aalen, Reutlingen und Stuttgart sowie Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz beteiligt.
Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Waffenmagazine, Messer und Stichwaffen, 275 g Kokain, 1,5 kg Marihuana, verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente und Bargeld beschlagnahmt.
Am 27.01.2026 wurden vier Verdächtige im Alter von 27, 44, 25 und 54 Jahren einem Haftrichter am AG Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts des Drogenhandels und wies die vier Männer in Justizvollzugsanstalten ein. Zwei von ihnen sind deutsche Staatsbürger, die anderen beiden sind gambische Staatsangehörige.
Es wird vermutet, dass die Verdächtigen als Verkäufer und Kuriere von Drogen für den 25-jährigen Mann tätig waren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








