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Stuttgart-West: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Polizei nimmt Mann und Frau nach Flucht fest, gestohlener Ford entdeckt, Waffen und Diebesgut gefunden.

Foto: Depositphotos

Stuttgart-West (ost)

Am Dienstag (20.10.2026) wurden ein 31-jähriger Mann und seine 23-jährige Beifahrerin von Polizeibeamten nach einer Verfolgungsfahrt vorläufig festgenommen. Die Beamten bemerkten gegen 01.30 Uhr in der Straße Am Kräherwald einen Ford Transit, dessen Fahrer durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, missachtete dieser die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Wildparkstraße auf die Bundesautobahn 831. An der Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen verließ er die Autobahn und fuhr über die Pascalstraße in Richtung Böblingen. Dort hielt der 31-Jährige schließlich an. Er und seine 23 Jahre alte Beifahrerin verließen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß. Hinzugerufene Polizeibeamte nahmen die 23-Jährige nach kurzer Flucht vorläufig fest.

Der 31-Jährige kletterte über einen Zaun auf ein verlassenes Firmengelände und versteckte sich dort. Eine Polizeihundeführerstreife entdeckte den Mann, der daraufhin erneut flüchtete. Ein eingesetzter Polizeihund biss den 31-Jährigen in die linke Wade, woraufhin die Beamten ihn vorläufig festnahmen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Ford offenbar gestohlen worden war. Auch die angebrachten Kennzeichen waren als gestohlen gemeldet. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten unter anderem eine Schreckschusswaffe, mutmaßliches Einbruchswerkzeug und mögliches Diebesgut.

Der 31-Jährige, mit deutscher Staatsangehörigkeit, stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besitzt zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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