Ein 18-Jähriger telefonierte zu laut im Zug, was zu einer körperlichen Auseinandersetzung führte. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Stuttgart: Zu laut im Zug telefoniert – Bundespolizei sucht Zeugen

Böblingen (ost)
Nachdem ein junger Mann im Zug zu laut telefoniert hatte, kam es am Samstagabend (30.05.2026) zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem anderen Passagier.
Der 18-Jährige soll gegen 20:30 Uhr in einem Intercity-Zug von Böblingen nach Stuttgart so laut telefoniert haben, dass sich ein 33-Jähriger gestört fühlte und ihn bat, leiser zu sein. Daraufhin griff der junge Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit den älteren Passagier an und trat ihn. Der Geschädigte erlitt dabei leichte Verletzungen und seine Brille wurde zerstört.
Andere Reisende wurden auf den Vorfall aufmerksam und konnten den 18-Jährigen dazu bringen, den deutschen Passagier in Ruhe zu lassen. Die alarmierte Polizei traf den Verdächtigen an und kontrollierte ihn.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen den jungen Mann.
Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen. (Tel.: 0711 55049-1020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de)
Quelle: Presseportal








