Am Montag ereignete sich in Ludwigsburg ein gefährlicher Vorfall, bei dem Jugendliche auf eine S-Bahn aufsprangen und mitfuhren. Dieser gefährliche Trend kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen.
Subway-Surfen: gefährlicher Trend

Ludwigsburg (ost)
Am Montag, dem 10.08.2026, ereignete sich in Ludwigsburg am S-Bahnhaltepunkt Favoritepark ein gefährlicher Vorfall im Bereich des Bahnverkehrs.
Nach aktuellen Informationen wurden gegen 17:34 Uhr anscheinend zwei unbekannte Jugendliche beobachtet, wie sie auf die Verbindung einer S-Bahn in Richtung Freiberg am Neckar sprangen und daraufhin mitfuhren. Die beiden Verdächtigen sollen eine Kamera für Aktionen dabei gehabt haben, vermutlich, um ihre Handlung aufzunehmen.
Es kommt häufig vor, dass Personen auf U- oder S-Bahnen mitfahren, indem sie sich außen an den Fahrzeugen festhalten oder auf das Dach klettern. Das sogenannte Subway-Surfen ist äußerst gefährlich und kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Kein Bild, Video oder Social-Media-Trend ist es wert, das eigene Leben oder das Leben anderer so zu riskieren.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Personen, die am 10.08.2026 im Bereich der Bahnstrecke zwischen Ludwigsburg Favoritepark und Freiberg am Neckar verdächtige Personen oder Ereignisse beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der zuständigen Bundespolizeiinspektion Stuttgart zu melden. (Tel.: +49711 550491020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








