Am späten Samstagabend wurden in Karlsruhe zwei Männer festgenommen, die Betäubungsmittel verkauft haben sollen. Zwei Beschuldigte sitzen nun in Untersuchungshaft.
Südweststadt: Zwei mutmaßliche Drogendealer in Untersuchungshaft

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:
Am späten Samstagabend wurden von Polizeibeamten des Polizeireviers Südweststadt drei Männer festgenommen, die angeblich in einem Hotel in der Karlsruher Südstadt Drogen verkauft haben. Zwei der Verdächtigen befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Nach derzeitigen Ermittlungen meldeten Zeugen gegen 21:40 Uhr eine vermeintliche Schlägerei in einer Unterkunft in der Ettlinger Straße. Dort trafen die alarmierten Streifenbesatzungen zunächst auf einen 20-jährigen Verdächtigen im Flur des elften Obergeschosses. Bei der Überprüfung und Durchsuchung des Mannes konnten die Beamten verschiedene Drogen sicherstellen und fanden eine Zimmerkarte des Hotels. Eine Durchsuchung des entsprechenden Zimmers führte zur Entdeckung weiterer Beweismittel, die auf einen angeblichen Drogenhandel hindeuten. In diesem Zusammenhang wurden zwei weitere Verdächtige im Alter von 18 und 20 Jahren festgenommen, die das Zimmer offenbar kurz zuvor verlassen hatten. Der 18-Jährige soll außerdem ein Messer bei sich getragen haben.
Der kontrollierte 20-jährige im Flur sowie der 18-jährige wurden am Sonntag einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe jeweils Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft gegen beide Beschuldigte anordnete.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








