Vielfältige Einblicke in die Arbeit des Zolls am 27. September 2026. Besucher erwarten Zollhunde, Röntgenmobil und Spezialkräfte.
Tag der offenen Tür beim Stuttgarter Zoll

Stuttgart (ost)
Was verbindet Spürhunde, Röntgengeräte, Einsatzfahrzeuge, Plagiate und geschützte Tiere? Sie alle sind Teil des abwechslungsreichen Arbeitsalltags des Zolls! Wer bisher den Zoll hauptsächlich von der Kontrolle am Flughafen kennt, kann sich beim Tag der offenen Tür des Stuttgarter Zolls am Sonntag, 27. September 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr selbst ein Bild von der gesamten Bandbreite der Zollaufgaben machen. An diesem Tag öffnen das Hauptzollamt Stuttgart, das Zollfahndungsamt Stuttgart und das Service-Center der Generalzolldirektion ihre Türen und zeigen, wo der Zoll überall im Einsatz ist.
Ein Grund dafür ist auch ein besonderes Jubiläum: Die deutsche Zollverwaltung feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Die Entwicklung von traditionellem Grenz- und Abgabenzoll zu einer modernen, vielseitigen Verwaltung wird dabei genauso deutlich wie die vielen Aufgaben, die der Zoll heute übernimmt.
Mehr als nur Flughafenkontrollen
Stopp Zoll! – Die rund 1.000 Zöllnerinnen und Zöllner in Stuttgart haben neben ihrer Arbeit am Flughafen eine Vielzahl von Aufgaben. Sie bekämpfen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, erheben Steuern auf Alkohol, Tabak und Energieprodukte, setzen sich für geschützte Tier- und Pflanzenarten ein, bearbeiten Waren aus der ganzen Welt und bekämpfen Drogenschmuggel. Der Zoll trägt auch dazu bei, Verbraucher vor unsicheren und gefährlichen Produkten zu schützen. Beim Tag der offenen Tür können Besucher diese verschiedenen Facetten der Zollarbeit erleben.
Zollhunde, Röntgenmobil und Spezialkräfte
Es gibt viel zu entdecken für die Besucher. Zollhundeteams zeigen in Vorführungen, was ihre vierbeinigen Partner können. Ein Röntgenmobil gewährt Einblicke in eine Technologie, mit der versteckte Waren und Schmuggelverstecke aufgespürt werden können. Auch Spezialeinheiten des Zolls präsentieren ihre Arbeit. Einsatzfahrzeuge können aus der Nähe betrachtet werden. An Informationsständen erfahren Besucher mehr über die verschiedenen Aufgabenbereiche und können direkt mit den Beschäftigten sprechen. Im großen Berufsbereich können sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Rahmen einer Ausbildung oder eines dualen Studiums beim Zoll informieren. Auch für die jüngsten Gäste gibt es Attraktionen, die den Tag der offenen Tür zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.
Die Veranstaltung wird von Partnern aus der Region unterstützt. Das Technische Hilfswerk (THW) Stuttgart und das Deutsche Rote Kreuz Stuttgart-Ost präsentieren ebenfalls ihre Arbeit und zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzorganisationen ist.
75 Jahre Zoll – und mittendrin in Stuttgart 75 Jahre deutsche Zollverwaltung bedeuten auch 75 Jahre Veränderung. Warenströme, Technologien und Aufgaben haben sich geändert – geblieben ist der Auftrag, für einen sicheren und fairen Warenverkehr zu sorgen und wichtige staatliche Aufgaben zu erfüllen. Der Tag der offenen Tür bietet daher nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern vor allem auf den Zoll von heute. Wer schon immer wissen wollte, wie vielfältig der Zoll wirklich ist, sollte sich den 27. September vormerken.
Tag der offenen Tür des Stuttgarter Zolls Sonntag, 27. September 2026, 10:00 bis 17:00 Uhr Hauptzollamt Stuttgart Hackstraße 85 70190 Stuttgart
Der Eintritt ist kostenlos.
Die Zöllner freuen sich auf zahlreiche Besucher und darauf zu zeigen: Der Zoll ist weit mehr als nur der Flughafen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle erfasst, wovon 36.787 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 32.420, wobei 28.389 männliche und 4.031 weibliche Verdächtige waren. Des Weiteren gab es 10.727 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 37.873 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, von denen 34.877 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.714, wobei 26.963 männliche und 3.751 weibliche Verdächtige waren. Es gab 11.419 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








