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Telefonbetrug in Pliezhausen

Eine Seniorin wurde von Telefonbetrügern um Bargeld und Wertgegenstände betrogen, indem sie glaubte, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Pliezhausen (RT): Schwindel durch Anruf mit Schock (Warnung)

Ein älterer Bewohner von Pliezhausen wurde am Mittwoch von dreisten Telefonbetrügern um Bargeld und Wertgegenstände betrogen. Die Dame erhielt einen Anruf, in dem ihr eine selbsternannte Gerichtsmitarbeiterin die erfundene Geschichte erzählte, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Inhaftierung zu vermeiden, sei nun die Zahlung einer Kaution erforderlich. Die besorgte Seniorin glaubte der vermeintlichen Amtsperson und übergab später an ihrer Wohnadresse Bargeld und Goldschmuck an einen Komplizen der Anruferin. Der Betrug wurde später entlarvt. Die Polizei warnt davor: Wenn jemand, egal wer er vorgibt zu sein, am Telefon Geld oder Wertsachen von Ihnen verlangt, legen Sie sofort auf! Sie werden betrogen! Weitere Tipps und Hinweise finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/telefonbetrug-durch-schockanrufe/ (mr)

Esslingen (ES): Handtuch fängt Feuer

Die Rettungs- und Einsatzkräfte rückten am Mittwochabend gegen 19.20 Uhr in die Arnikastraße aus. In einem dortigen Wohnhaus hatte ein Handtuch neben dem eingeschalteten Herd Feuer gefangen, was zu Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude. Es entstand augenscheinlich nur Schaden am Handtuch. Niemand wurde verletzt. (mr)

Esslingen (ES): Betrunkener Fahrer auf der B 10 in Schlangenlinien

Ein stark betrunkener Autofahrer war am Mittwochabend in Schlangenlinien auf der B 10 unterwegs. Das Fahrzeug des 39-jährigen Mannes fiel einem aufmerksamen Zeugen auf der Bundesstraße von Ebersbach in Richtung Stuttgart auf. Eine Streife des Polizeireviers Esslingen konnte den 1er BMW gegen 22.45 Uhr auf der Vogelsangstraße stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 39-jährige Fahrer betrunken war. Ein Test ergab einen vorläufigen Wert von knapp zwei Promille. Der Mann mit deutscher und russischer Staatsangehörigkeit musste eine Blutentnahme durchführen lassen. Da er seinen Führerschein bereits wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste, konnte ihm dieser nicht erneut entzogen werden. (ms)

Owen (ES): Frontalkollision

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Mittwochnachmittag auf der L 1210. Ein 48-jähriger ungarischer Staatsbürger fuhr gegen 17.30 Uhr mit einem VW Transporter von Beuren in Richtung Owen. In einer Rechtskurve nach der Abzweigung ins Tiefenbachtal geriet er aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Trotz eines Ausweichmanövers konnte eine entgegenkommende 37-jährige Nissan-Fahrerin einen Frontalzusammenstoß nicht vermeiden. Durch die heftige Kollision wurde das Fahrzeug des Unfallverursachers gedreht und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Der Nissan kam im Grünstreifen zum Stillstand. Ein 26-jähriger Mitfahrer im VW erlitt leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von über 20.000 Euro. Die Straßenmeisterei musste aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe ebenfalls vor Ort sein. Die L 1210 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. (ms)

Neuhausen/Fildern (ES): Vorfahrt missachtet

Die Missachtung der Vorfahrt war vermutlich die Ursache für einen Verkehrsunfall mit Verletzungen am Mittwochnachmittag. Gegen 16.30 Uhr wollte ein 40-jähriger deutscher Autofahrer die Kreuzung Gottlieb-Daimler-Straße / Wilhelmstraße überqueren und kollidierte dabei mit einem bevorrechtigten 20-jährigen Radfahrer. Der junge Mann wurde leicht verletzt und begab sich selbstständig ins Krankenhaus. (mr)

Mössingen (TÜ): Verfolgungsfahrt endet mit Unfall

Ein rücksichtsloser Kia-Fahrer verursachte am Mittwochabend in Mössingen einen Verkehrsunfall. Gegen 23.25 Uhr ignorierte der Mann die Anhaltesignale der Beamten. In der Hirschgasse überquerte er rücksichtslos einen Fußgängerweg, der auch über einen Spielplatz führte. Glücklicherweise wurde niemand gefährdet. Anschließend parkte der 40-jährige Mann sein Fahrzeug und versuchte zu Fuß zu flüchten. Ein Beamter konnte ihn jedoch nach kurzer Verfolgung festnehmen. Beim Abstellen seines Autos vergaß der Mann die Handbremse anzuziehen, sodass der Kia gegen den Streifenwagen rollte und Sachschaden verursachte. Es stellte sich heraus, dass die Kennzeichen am Kia gestohlen waren und der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er musste eine Blutentnahme durchführen und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Der 40-Jährige wurde nach den Ermittlungen freigelassen und erwartet nun entsprechende Anzeigen. (nf)

Balingen (ZAK): Verletzung bei Sturz

Ein 16-Jähriger verletzte sich am Mittwochnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Zillhausen. Gegen 16.40 Uhr war er mit seinem Mofa auf der L 442 von Pfeffingen unterwegs. Kurz vor Zillhausen bremste der Jugendliche wegen einer Katze ab und stürzte. Aufgrund seiner Verletzungen wurde er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. (mr)

Burladingen (ZAK): Unfall beim Überholen

Ein Überholmanöver führte am Mittwochnachmittag auf der K 7161 zu einem Verkehrsunfall mit Verletzungen. Gegen 15.50 Uhr überholte eine 35-jährige Deutsche mit ihrem Mercedes in einem unübersichtlichen Kurvenbereich mit überhöhter Geschwindigkeit eine Fahrzeugkolonne. Dabei geriet der Mercedes ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden Sprinter. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 14.000 Euro geschätzt. Die K 7161 musste während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden. (mr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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