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Telefonbetrug in Schwendi scheitert

Eine 73-Jährige sollte für einen angeblichen Gewinn von rund 500.000 Euro einen unteren fünfstelligen Betrag überweisen. Ein Angehöriger durchschaute die Masche, die Polizei verhinderte die Zahlung.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Zunächst schenkte die Seniorin der Geschichte Glauben, konnte jedoch davon überzeugt werden, die Zahlung nicht vorzunehmen.

Eine 73-jährige Frau aus Schwendi wurde während der vergangenen zwei Wochen wiederholt telefonisch kontaktiert. Der Anrufer teilte ihr mit, sie habe etwa 500.000 Euro gewonnen. Um das Geld zu bekommen, solle sie jedoch zunächst einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich für Notargebühren an einen Rechtsanwalt überweisen. Ein Angehöriger der Seniorin bekam davon Kenntnis und erkannte den Betrugsversuch. Weil die 73-Jährige offenbar fest von dem Gewinn überzeugt war, verständigte man die Polizei. Die Ermittler kannten die verbreitete Betrugsmasche und informierten die Seniorin darüber. Nachdem die Polizei sie ausführlich beraten hatte, verzichtete die Seniorin auf eine Vorauszahlung. Die Laupheimer Polizei leitete Ermittlungen wegen versuchten Betrugs ein und sucht jetzt nach den Tätern.

Nach Angaben der Polizei ist in solchen Fällen kein Gewinn zu erwarten. Bei telefonischen Gewinnbenachrichtigungen empfiehlt sie generell, misstrauisch zu sein. Mit vorgeschobenen Behauptungen versuchen die Betrüger, an das Geld ihrer Gesprächspartner zu gelangen. Ihre Vorgehensweisen unterscheiden sich dabei. Für einen echten Gewinn muss üblicherweise weder im Voraus bezahlt noch eine Bearbeitungsgebühr entrichtet werden!

Ausführliche Auskünfte zu Gewinnversprechen finden Sie auch unter http://www.polizei-beratung.de

++++2156297 (JC)

Quelle: Presseportal

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