Falsche Beamte täuschen Seniorin, stehlen Wertgegenstände. Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsversuchen, bittet um Hinweise.
Telefonbetrug in VS-Schwenningen

VS-Schwenningen (ost)
Falsche Beamte haben eine Frau am Donnerstag um ihre Wertsachen gebracht. Sowohl ein vermeintlicher Staatsanwalt als auch ein angeblicher Polizeibeamter riefen die Seniorin zunächst auf ihrem Festnetzt an. Dort “verkauften” sie ihr eine Geschichte, dass eine Mitarbeiterin ihrer Hausbank mit noch flüchtigen Tätern gemeinsame Sache mache und auch ihre Geldfachnummer weitergegeben habe. Um ihre dort aufgebwahrten Wertgegenstände zu schützen, forderten sie die Frau auf, ihr Schließfach zu leeren und den Inhalt an ihre Wohnanschrift zu verbringen. Dort komme anschließend ein verdeckter Ermittler vorbei, der die Sachen zur Polizei bringe um sie bis zur Festnahme der Täter sicher zu verwahren. Die Frau begab sich daraufhin zu ihrer Bank und übergab ihre Wertsachen anschließend an einen unbekannten Abholer.
Zu dem Mann liegt folgende Beschreibung vor: etwa 25-30 Jahre, ungefähr 180 Zentimeter groß, normale Statur. Er hatte zudem aschgraue Haare und einen Spitzbart. Bekleidet war er mit einem grauen Sweatshirt.
Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen am Donnerstagmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Esslinger Straße aufgefallen sind, sich unter der Tel. 0741 4770 zu melden.
Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei nochmals eindringlich vor angeblichen “Polizisten und/oder Staatsanwälten”, die ihre Opfer über das Telefon zur Herausgabe von Geld und Wertsachen verleiten. Die “echte Polizei” nimmt niemals Geld, wertvolle Münzen oder sonstige Wertsachen in Empfang.
Egal, ob sich der Anrufer als “Polizeibeamter” ausgibt oder sich mit einer anderen Masche, wie dem “Enkeltrick” oder dem “Schockanruf”, am Telefon meldet und um eine Überweisung, um die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen bittet:
hinter jedem dieser Anrufe steckt der Versuch krimineller Banden, auf unlautere Art und Weise an das Vermögen ihrer Opfer zu gelangen.
Seien Sie deshalb bei solchen Anrufen äußerst misstrauisch, geben Sie nach solchen Anrufen kein Bargeld oder Wertsachen heraus und verständigten Sie die “echte Polizei” direkt über die 110.
Quelle: Presseportal








