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Tettnang: Meldungen aus dem Bodenseekreis

Ein betrunkener Radfahrer verursacht Ärger für die Polizei und muss eine Blutprobe abgeben.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Betrunkener Radfahrer

Ein 26-jähriger Radfahrer wurde in der Nacht zum Freitag in der Meistershofener Straße von einer Polizeistreife aufgrund deutlicher Schlangenlinien und der Nutzung seines Smartphones kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,7 Promille. Der junge Mann musste daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Es wird nun gegen ihn wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Meckenbeuren

Falsche Spendenaktion: Betrüger bucht 700 Euro ab

Ein dreister Betrüger hat am Donnerstag gegen 10 Uhr auf einem Parkplatz in der Sömmeringstraße ein Ehepaar um 700 Euro gebracht, indem er einen gefälschten Spendenaufruf für Gehörlose nutzte. Der Unbekannte behauptete, nur eine Zehn-Euro-Spende per Karte annehmen zu können. Mit Hilfe seines Smartphones buchte er dann unbemerkt 700 Euro ab und flüchtete mit einem Begleiter. Der Täter wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt, 170 cm groß, von kräftiger Statur beschrieben und trug ein weißes T-Shirt mit Stiftungsaufdruck. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-3104 zu melden.

Tettnang

Vorfahrt missachtet – Zwei Personen verletzt

Ein Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 10 Uhr an der Einmündung der B 467 in die Seestraße (L 333) führte zu zwei Leichtverletzten und einem Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Ein 80-jähriger VW-Fahrer wollte von der Bundesstraße kommend nach links Richtung Tettnang abbiegen und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten Golf eines 86-Jährigen, der aus Richtung Tettnang kam. Sowohl der 86-Jährige als auch die 77-jährige Beifahrerin im Wagen des Verursachers erlitten leichte Verletzungen. Beide wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die beschädigten Autos mussten abgeschleppt werden.

Markdorf

Frau über Jahre um mehrere tausend Euro gebracht

Eine 61-jährige Frau aus Markdorf wurde Opfer eines sogenannten Vorschussbetrugs. Ein unbekannter Täter nahm bereits im Mai 2023 über das Internet Kontakt zu ihr auf. Er gab sich als französischer Rechtsanwalt aus und behauptete, die Auszahlung einer angeblichen Schenkung in Höhe von 650.000 Euro zu verwalten. Unter dem Vorwand angeblich anfallender Bearbeitungs- und Notargebühren veranlasste der Betrüger die Frau über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren zu wiederholten Überweisungen. Erst nach einem Gesamtschaden von etwa 7.000 Euro erstattete das Opfer Anzeige. Die Ermittlungen wurden vom Polizeiposten Markdorf aufgenommen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Reagieren Sie nicht auf Versprechen angeblich hoher Erbschaften, Lotteriegewinne oder Spenden aus dem Ausland. Zahlungsaufforderungen für angebliche Gebühren vor einer Auszahlung sind ein klares Anzeichen für Betrug.

Meersburg

Schaufensterscheibe beschädigt

In der Nacht zum Donnerstag hat ein Unbekannter die Schaufensterscheibe eines Geschäfts in der Unterstadtstraße beschädigt. Zwischen Mittwoch, 19 Uhr, und Donnerstag, 10 Uhr, schlug der Täter mit einem Gegenstand gegen das Fenster. Dabei ging nur die äußere Scheibe der Doppelverglasung zu Bruch. Der Polizeiposten Meersburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter Tel. 07532/4344-3 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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