Unbekannte Täter verursachen Sachschäden von mehreren tausend Euro und stehlen Bargeld in Titisee-Neustadt. Ermittlungen laufen.
Titisee-Neustadt: Einbrüche in Agrarmarkt und Autowerkstatt

Freiburg (ost)
Zweimal haben bisher unbekannte Täter am vergangenen Wochenende in Titisee-Neustadt zugeschlagen.
Zwischen Samstag, 21.03.2026, 16:00 Uhr und Montag, 23.03.2026, 07:15 Uhr drang die bisher unbekannte Täterschaft in einen Agrarmarkt in der Donaueschingerstraße ein. Von dort aus gelangten sie in den Innenbereich des Marktes und suchten dort die Büro- und Lagerräume auf. Nachdem die Räume nach Wertgegenständen und Bargeld durchsucht wurden, verließen die Täter den Markt. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Höhe des Diebstahlschadens wird noch ermittelt.
In der Zeit von Sonntag, 22.03.2026, 14:00 Uhr bis Montag, 23.03.2026, 07:20 Uhr wurde eine Tür zu einer Werkstatt in Neustadt, Biberwiese von einer unbekannten Täterschaft mit unbekanntem Werkzeug aufgebrochen. Nachdem Schränke und Schubladen in der Werkstatt sowie den Büros durchwühlt wurden, verließ die Täterschaft das Gebäude schließlich über ein Fenster im Büro und nahm etwas Bargeld mit. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Es wird derzeit untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt und ob es sich um die gleiche Täterschaft handelt.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur unbekannten Täterschaft geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Titisee-Neustadt, Tel. 07651/9336-0, in Verbindung zu setzen.
/and
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








