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Titisee-Neustadt: Starker Schneefall im Hochschwarzwald

Schnee führt zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen, mehrere Strecken betroffen, Polizei warnt vor unzureichender Winterausrüstung

Foto: unsplash

Freiburg (ost)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 26. März 2026, führte starker Schneefall zu erheblichen Verkehrsstörungen auf verschiedenen Strecken im Hochschwarzwald.

Besonders betroffen war der Bereich des Höllentals, wo gegen 1.20 Uhr etwa zehn Lastwagen und Sattelzüge auf der schneebedeckten B31 steckenblieben.

Die Fahrzeuge waren größtenteils voll beladen und nicht ausreichend für winterliche Straßenverhältnisse ausgestattet, wodurch eine Weiterfahrt in Richtung Titisee-Neustadt unmöglich war. Die Fahrer mussten die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen.

Später musste die B31 bei Neustadt vollständig gesperrt werden, da ein spanischer Sattelzug den schneebedeckten Abschnitt über alle drei Fahrspuren blockierte.

Auf den Umleitungsstraßen – wie der K 4907, der Spirzenstrecke, der Jostalstraße, der B317 und der B500 – kam es auch zu mehreren kleinen Unfällen und liegengebliebenen Fahrzeugen. Weitere Verkehrsunfälle mit leichten Verletzungen ereigneten sich auf der L124 (Schauinslandstrecke) und der B31 bei Kirchzarten.

Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeiten bei den Unfällen blieben die meisten bei Sachschäden oder führten nur zu leichten Verletzungen.

Gegen 9.00 Uhr waren die betroffenen Straßen geräumt und konnten wieder normal befahren werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass bei solchen Wetterbedingungen eine angemessene Winterausrüstung der Fahrzeuge wichtig ist. Es wird auch empfohlen, tagsüber bei Schneefall das Fahrlicht einzuschalten. Die automatische Tagfahrlichtfunktion reicht in solchen Fällen nicht aus, da das Hecklicht nicht aktiviert wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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