Ein 59-jähriger Mann verstirbt nach Streit mit einem 27-jährigen Mann in Ulm. Letzterer befindet sich in Haft.
Tödliche Auseinandersetzung in Ulm

Ulm (ost)
Gemäß den Informationen von https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6319993 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6321093 gab es am Dienstag, dem 21.07.2026, gegen 16.30 Uhr in Ulm eine Auseinandersetzung zwischen einem 27-jährigen und einem 59-jährigen Mann. Es kam anscheinend zu einem physischen Konflikt, bei dem der 59-Jährige gestürzt und schwer verletzt wurde. Er verstarb kurz darauf mutmaßlich an den Folgen des Sturzes in einem Krankenhaus.
Ein 27-jähriger gambischer Staatsbürger, der am späten Freitagnachmittag vorübergehend festgenommen wurde, wurde am heutigen Samstagmittag der zuständigen Bereitschaftsrichterin des Amtsgerichts Ulm vorgeführt, da der Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge besteht. Der bestehende Haftbefehl wurde aufrechterhalten und vollstreckt, woraufhin der Mann in ein Gefängnis gebracht wurde.
Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.
Philipp Haslach, Staatsanwaltschaft Ulm, 0731/189-1116
Sven Vrancken, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








