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Tödlicher Vorfall in Waldshut-Tiengen

Ein 70-jähriger Mann verstarb nach einem Streit im Gewann Bannschachen. Die Ermittlungen laufen wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Samstag, den 25.07.2026, ist der 70-jährige Mann im Krankenhaus verstorben. Nach aktuellen Ermittlungen waren der 20-jährige und der 70-jährige Mann gemeinsam im Gewann Bannschachen unterwegs. Aus bisher unbekannten Gründen scheinen die beiden in einen Streit geraten zu sein, bei dem der 70-jährige Mann schwere Verletzungen erlitten hat. Eine Obduktion soll klären, ob diese Verletzungen zum Tod geführt haben könnten. Der 20-jährige Mann wurde vorübergehend in einer Fachklinik untergebracht. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und das Kriminalkommissariat Waldshut ermitteln derzeit wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge.

Ursprüngliche Nachricht:

Waldshut-Tiengen: Schwer verletzte Person gefunden – Zeugensuche

Am Donnerstag, den 09.07.2026, wurde gegen 16:15 Uhr ein schwer verletzter 70-jähriger Mann im Gewann Bannschachen, zwischen Wutach und Rhein, entdeckt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Gleichzeitig gingen mehrere Notrufe ein, dass ein junger Mann mit blutverschmiertem T-Shirt gesehen wurde. Da ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine umfangreiche Fahndung gestartet. Gegen 18 Uhr wurde ein 20-jähriger Mann mit blutverschmiertem T-Shirt in der Nähe des Landratsamtes vorläufig festgenommen. Der genaue Ablauf der Tat und die Hintergründe sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, daher können keine weiteren Angaben gemacht werden. Das Kriminalkommissariat Waldshut hat die Untersuchungen übernommen und sucht Zeugen, die am Nachmittag einen etwa 70-jährigen Mann in Begleitung eines etwa 20-jährigen Mannes im Bereich Bannschachen gesehen haben oder den flüchtigen Mann mit dem blutverschmierten T-Shirt beobachtet haben. Das Kriminalkommissariat ist während der üblichen Bürozeiten unter Tel. 07741 8316 0 erreichbar. Der Kriminaldauerdienst nimmt rund um die Uhr Hinweise unter Tel. 0761 882 2880 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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