Ein Mann erliegt Verletzungen nach Auseinandersetzung. Identität des Opfers noch unklar, Ermittlungen laufen.
Tötungsdelikt in Pforzheim

Pforzheim (ost)
Am 12.10.2026 um 11:50 Uhr wurde über das Presseportal (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/137462/6369262) berichtet, dass ein Mann nach einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung am vergangenen Sonntag seinen Verletzungen erlegen ist.
Die Identität des Opfers ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass er aus Westafrika stammt. Auch das vermeintliche Alter wird noch ermittelt.
Die Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit davon aus, dass zwischen dem Opfer und dem Tatverdächtigen eine Art Vorbeziehung bestand.
Nach Erlass eines Beschlusses des Amtsgerichts Pforzheim wurde der Geschädigte in einem Institut für Rechtsmedizin obduziert, um die Todesursache festzustellen. Es wird angenommen, dass die körperliche Gewalteinwirkung auf den Oberkörper des Opfers letztendlich zu seinem Tod führte. Das Gutachten der Rechtsmedizin steht noch aus.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den genauen Ablauf in der Wohnung und das Tatmotiv.
Der 28-jährige Tatverdächtige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Christian Schwab, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt







