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Tötungsdelikt in Ulm

Nach der Ausstrahlung von „Aktenzeichen XY… ungelöst“ erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise zu einem Cold Case aus der Bevölkerung.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Im November des Jahres 1990 ereignete sich ein Mord in Ulm, bei dem der damals 28-jährige Rafael Blumenstock ums Leben kam. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei intensivieren nun im Rahmen der Ermittlungen gegen die Täter ihre Bemühungen erneut.

In der Ausstrahlung von „Aktenzeichen XY… ungelöst“ am Mittwochabend (30.07.2025) im ZDF fasste der Ermittler der Kriminalpolizei Ulm die Erkenntnisse der Behörden nochmals zusammen. Dies soll dazu dienen, dass die Ermittler weitere Informationen zu diesem ungelösten Fall aus der Bevölkerung erhalten. Nach der Sendung gingen bislang zwölf Hinweise bei der Polizei ein, die nun überprüft werden.

Falls Sie sachdienliche Hinweise haben, können Sie die Polizei weiterhin unter der Telefonnummer 0731/1880 kontaktieren.

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Staatsanwaltschaft Ulm, Michael Bischofberger, Tel. 0731/189-1441

Polizeipräsidium Ulm, Thomas Hagel, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 345 Männer, 36 Frauen und 165 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 363, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 39 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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