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Triberg im Schwarzwald, Nußbach: Falscher Microsoft-Mitarbeiter betrügt 56-Jährige

Eine Frau fiel auf einen Betrüger herein, der sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgab und sie um mehrere hundert Euro erleichterte. Die Polizei warnt vor solchen Telefonbetrügern.

Foto: unsplash

Triberg im Schwarzwald, Nußbach (ost)

Am vergangenen Wochenende wurde eine Dame Opfer eines Betrugs durch einen falschen Mitarbeiter von Microsoft. Während sie an ihrem Laptop arbeitete, wurde plötzlich der Bildschirm blockiert und ein Fenster mit einer Warnmeldung erschien, in dem stand, dass sie sofort den Microsoft-Support unter einer angegebenen Nummer kontaktieren solle.

Die 56-jährige Frau folgte der Anweisung und rief die Nummer an. Im Verlauf des Gesprächs überzeugte der vermeintliche Mitarbeiter von Microsoft die Frau durch geschickte Gesprächsführung, ihm Zugriff auf ihren Computer und anschließend auf ihr Online-Banking zu gewähren.

Daraufhin erhielt die 56-Jährige mehrere TANs, die sie, im Glauben alles sei in Ordnung, bestätigte. Der Betrüger buchte daraufhin mehrere hundert Euro von ihrem Konto ab.

Erst als der Unbekannte sie dazu aufforderte, Pay Cards von einem Einkaufsmarkt zu besorgen, wurde die Frau skeptisch und beendete das Telefonat.

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsfällen:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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