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Trickdiebstähle in Pforzheim

Die Polizei sucht Zeugen für zwei Diebstähle von Goldketten am Wochenende in Pforzheim im Gesamtwert von 2.600 Euro.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Letztes Wochenende wurden der Polizei in Pforzheim zwei Diebstähle von Goldketten gemeldet. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Informationen.

Nach den bisherigen Ermittlungen sprach am Samstag gegen 14:30 Uhr eine Gruppe von vier Personen im Bereich der Güterstraße eine Frau an und bat sie unter dem Vorwand, den Weg zu einem Krankenhaus zu finden, um Hilfe. Zwei Frauen traten dann an die Geschädigte heran, drückten ihr Schmuck in die Hand und umarmten sie. Erst als die Gruppe mit einem hellblauen Auto wegfuhr, bemerkte die Frau, dass ihre Goldkette fehlte. Der Wert des gestohlenen Schmucks beträgt etwa 1.000 Euro.

Der männliche Insasse des Fahrzeugs wird als etwa 40 Jahre alt mit schwarzem Vollbart beschrieben. Die beiden beteiligten Frauen waren angeblich etwa 20 bzw. 35 Jahre alt, hatten dunkle Haare und trugen lange Kleider.

In einem anderen Fall, der sich am Sonntag gegen 19:00 Uhr in der Frankstraße ereignete, suchte ein Mann über einen Messengerdienst nach einer Putzhilfe. Nach einem persönlichen Treffen stahl die Frau unbemerkt die Goldkette des Geschädigten im Wert von etwa 1.600 Euro.

Die Verdächtige wird als etwa 170 Zentimeter groß, etwas kräftig und mit langen dunklen Haaren beschrieben. Sie soll ein südländisches Aussehen gehabt haben. Laut dem Geschädigten sprach sie mit einem Akzent, der auf einen rumänischen oder ähnlichen osteuropäischen Hintergrund hindeutet.

Zeugen, die am Samstag in der Güterstraße oder am Sonntag in der Frankstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf die beschriebene Gruppe von Personen oder das hellblaue Auto geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07231 186-3211 beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden.

Carmela Rinaldo, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 381, wovon 345 männlich und 36 weiblich waren. Es gab auch 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer, 39 Frauen und 211 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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