Die Polizei sucht Zeugen für eine Trunkenheitsfahrt und Unfallflucht einer Opel-Lenkerin, die mit über zwei Promille unterwegs war.
Trunkenheitsfahrt und Unfallflucht in Zell am Harmersbach

Zell am Harmersbach (ost)
Die Polizeibeamten in Haslach suchen Zeugen und/oder gefährdete Verkehrsteilnehmer nach einer Trunkenheitsfahrt am Mittwochabend, die mit einer mutmaßlichen Unfallflucht einherging. Laut bisherigen Informationen fuhr eine 61-jährige Opel-Fahrerin gegen 18:15 Uhr über einen hohen Bordstein auf den Parkplatz eines Discounters in der Unterentersbacher Straße und parkte quer über mehrere Stellplätze. Gegen 18:25 Uhr fuhr die Corsa-Fahrerin nach ihrem Einkauf zurück in die Unterentersbacher Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Auf der K5354 in Richtung Steinach geriet sie mutmaßlich mehrmals in den Gegenverkehr, wodurch ein entgegenkommender, bisher unbekannter Fahrer ausweichen musste. Außerdem könnte der Opel in Höhe Unterentersbach die Leitplanke mit der rechten Seite gestreift haben, was zu entsprechenden Schäden am Auto führte. Die 61-jährige setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Bei einer späteren Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die Fahrerin erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Die Polizeibeamten in Haslach haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten insbesondere den bisher unbekannten Verkehrsteilnehmer, der dem Opel Corsa ausweichen musste, sowie andere Personen, die die Vorfälle beobachtet haben oder durch das Verhalten der Frau gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer: 07832 975920 zu melden.
/ls
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) wurden 13.562 Unfälle (4,42%) verzeichnet und auf Autobahnen ereigneten sich 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Schwerverletzten waren 6.139 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








