Rund 30.000 Euro Sachschaden durch geplatzten Betonschlauch in Kelterstraße entstanden. Feuerwehr bis 11 Uhr im Einsatz.
Tübingen: Platzierter Betonschlauch

Reutlingen (ost)
Platzierter Betonschlauch
Ersten Schätzungen zufolge entstand am Dienstvormittag in der Äußeren Kelterstraße ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Bei Bauarbeiten an einem Gebäude wurde gegen neun Uhr Beton eingebracht, als plötzlich der unter Druck stehende Schlauch der Pumpe platzte. Eine beträchtliche Menge Beton wurde dabei etwa 15 Meter im Umkreis verteilt. Neben der Straße wurden auch die Fassaden von drei Gebäuden verschmutzt. Zudem wurden zwei geparkte Autos so stark beschädigt, dass wahrscheinlich wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr war bis etwa elf Uhr mit vielen Feuerwehrleuten im Einsatz, um zu reinigen. Die Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben vor Ort mit den Ermittlungen begonnen. (cw)
Kusterdingen (TÜ): Einbruch in Kindergarten
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in einen Kindergarten in Kusterdingen eingebrochen. Zwischen Montag, 17 Uhr, und Dienstag, sieben Uhr, drang ein unbekannter Täter durch ein aufgehebeltes Fenster in den Kindergarten im Hülbeweg ein und durchsuchte ihn nach Wertgegenständen. Es liegen noch keine konkreten Informationen über das Diebesgut vor. Das Polizeirevier Tübingen hat zusammen mit Kriminaltechnik-Spezialisten die Ermittlungen aufgenommen. (md)
Hechingen (ZAK): Polizeibeamter verletzt
Ein 64-Jähriger muss sich nach einem Vorfall am Dienstagmorgen im Bulochweg unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Um 7.10 Uhr fuhr der Mann trotz eines bestehenden Durchfahrtsverbots in den Bulochweg und wurde deshalb kontrolliert. Da er die Herausgabe seiner Personalien verweigerte, sollte er nach Ausweisdokumenten durchsucht werden. Er leistete jedoch so heftigen Widerstand, dass ein 27-jähriger Polizeibeamter an der Hand verletzt wurde und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Der 64-Jährige erwartet nun eine entsprechende Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. (md)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnet, nämlich 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








