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Tumult am Mannheimer Hauptbahnhof

Ein 29-Jähriger in Untersuchungshaft nach Messerangriff auf 34-Jährigen.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Am Sonntagmorgen, dem 11. Oktober 2026, ereignete sich gegen 6:35 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Mannheim eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der angeblich ein Messer benutzt wurde.

Ein Augenzeuge alarmierte die Polizei und berichtete, dass im Zuge der Auseinandersetzung ein Messer eingesetzt worden sei. Mehrere Polizeifahrzeuge begaben sich daraufhin zum Willy-Brandt-Platz. Als sie eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits beendet. Mit Hilfe der Bundespolizei durchsuchten die Einsatzkräfte den Bereich des Hauptbahnhofs und kontrollierten mehrere vermeintlich Beteiligte.

Bei einem 34-jährigen kamerunischen Staatsbürger stellten die Beamten zwei Schnittverletzungen an der Schläfe und der Hüfte fest. Diese sollen von einem 29-jährigen tunesischen Staatsbürger verursacht worden sein, der angeblich ein Einhandmesser benutzt haben soll. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde dieses von einer Passantin auf dem Bahnhofsvorplatz gefunden. Da der 34-jährige Verletzte angeblich auch als Täter an der Auseinandersetzung beteiligt war, wird auch gegen ihn wegen Körperverletzung ermittelt.

Der 29-jährige Verdächtige wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach der Verkündung des Haftbefehls wurde dieser vollstreckt und der Verdächtige anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 381, wobei 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige waren. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 338, wovon 312 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, wobei 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige waren. 211 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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